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🟡 Inhalte (Things) und Endpoints

Bevor du mit Filtern, Includes oder Paging arbeitest, ist es wichtig zu verstehen, wie dataCycle Inhalte modelliert und wie diese Inhalte über Endpoints bereitgestellt werden.

Dieses Kapitel beschreibt die zwei zentralen Bausteine der API:

  • Inhalte (Things) – einzelne, strukturierte Datensätze
  • Endpoints – kontrollierte Sichten, über die Inhalte nach außen ausgeliefert werden

In dataCycle gilt ein klares Prinzip:

Inhalte existieren unabhängig – Endpoints bestimmen, was sichtbar ist.

  • Inhalte werden einmal zentral modelliert und gepflegt
  • Endpoints definieren welche Inhalte, in welchem Kontext und für wen über die API verfügbar sind

Die API arbeitet immer mit Inhalten, aber nie ohne Endpoints.


Ein Inhalt ist die kleinste fachliche Einheit in dataCycle.

Typische Inhalte sind zum Beispiel:

  • Veranstaltungen
  • Orte / POIs
  • Touren
  • Unterkünfte
  • Medien (Bilder, Videos, Dokumente)
  • Produkte oder Infrastrukturobjekte

Technisch werden Inhalte in der API als Things bezeichnet.


Jeder Inhalt ist:

  • eindeutig identifizierbar (UUID über @id)
  • typisiert (über @type)
  • strukturiert (klar definierte Attribute)
  • unabhängig vom Ausgabekanal
  • mit anderen Inhalten verknüpfbar

Ein Inhalt existiert genau einmal – egal, ob er später:

  • auf einer Website
  • in einer App
  • in einer Karte
  • oder über eine API

verwendet wird.


Ein stark vereinfachtes Beispiel eines Inhalts:

{
"@id": "8c6a1a1e-3f3a-4b33-8e7a-6b1b9c9c1234",
"@type": ["Event", "dcls:Veranstaltung"],
"name": "Sommerkonzert im Park",
"startDate": "2026-07-12T19:00:00"
}

Wichtig:

  • @id identifiziert den Inhalt eindeutig
  • @type beschreibt, was dieser Inhalt fachlich ist
  • alle weiteren Felder sind Attribute dieses Inhalts

Inhalte können untereinander verknüpft sein, zum Beispiel:

  • eine Veranstaltung hat einen Veranstaltungsort
  • eine Tour hat mehrere Bilder
  • ein POI gehört zu einer Region

👉 Verknüpfte Inhalte werden standardmäßig nur mit @id und @type ausgeliefert. Alle weiteren Attribute müssen explizit über include angefordert werden.


"image": [
{
"@id": "f38d2202-17a0-4f7a-92db-1ab3d67bb393",
"@type": [
"CreativeWork",
"MediaObject",
"ImageObject",
"dcls:Bild"
]
}
]

In diesem Zustand weißt du:

  • dass es ein Bild gibt
  • welche ID es hat
  • welchen Typ es hat

Aber noch nicht:

  • URL
  • Titel
  • Copyright
  • Bildgrößen

➡️ Diese Informationen bekommst du erst mit include=image.

Dieses Verhalten ist absichtlich so umgesetzt, um:

  • Payloads klein zu halten
  • Responses vorhersehbar zu machen
  • Performance zu sichern

Mehr dazu im Kapitel Relationen & Includes.


Die API von dataCycle stellt keine freien Inhalte bereit.

👉 Alle Inhalte werden ausschließlich über Endpoints ausgeliefert.

Ein Endpoint ist eine vordefinierte, kontrollierte Sicht auf Inhalte und legt fest:

  • welche Inhalte ausgeliefert werden
  • nach welchen Regeln (z. B. Filter, Sortierung)
  • wer Zugriff darauf hat

Wenn ein Inhalt nicht Teil eines Endpoints ist, kann ihn die API nicht liefern – auch dann nicht, wenn er intern existiert.


  • Inhalte sind die fachliche Wahrheit
  • Endpoints sind die kontrollierte API-Sicht darauf

Ein Endpoint kann:

  • viele Inhalte enthalten
  • sich dynamisch durch Filter befüllen
  • für unterschiedliche Anwendungsfälle existieren (z. B. Website, App, Partner, Sprache, Region)

Die API selbst bleibt dabei stabil, auch wenn sich interne Inhalte ändern.


Durch die klare Trennung von:

  • Inhalt
  • Endpoint

erreicht dataCycle:

  • hohe Datenqualität
  • stabile und planbare APIs
  • klare Berechtigungen
  • performante Responses
  • langfristige Wartbarkeit

Das Frontend entscheidet nicht, was geliefert wird – sondern nur, wie die gelieferten Inhalte dargestellt werden.


  • Inhalte (Things) sind die kleinste Einheit in dataCycle
  • Inhalte sind typisiert, strukturiert und eindeutig
  • Verknüpfte Inhalte liefern standardmäßig nur ID + Typ
  • Details kommen nur über include
  • Endpoints sind der einzige Zugriffspunkt der API
  • Ohne Endpoint → kein API-Zugriff

➡️ Im nächsten Kapitel schauen wir uns an, wie Klassifizierungen Inhalte strukturieren und filterbar machen.

© dataCycle ✨