🟡 Wie dataCycle denkt
Bevor du mit konkreten API-Requests, Filtern oder Parametern arbeitest, ist es wichtig zu verstehen, wie dataCycle Daten grundsätzlich modelliert, organisiert und bereitstellt.
Viele Konzepte der API ergeben sich direkt aus diesen Grundprinzipien. Wenn du sie einmal verstanden hast, wirken Endpoints, Includes und Filter logisch statt komplex.
Zentrale Idee
Section titled “Zentrale Idee”dataCycle ist kein klassisches CMS und auch keine einfache Datenschnittstelle.
Statt Inhalte für einen bestimmten Ausgabekanal zu modellieren, verfolgt dataCycle einen anderen Ansatz:
Daten werden einmal strukturiert – und anschließend überall genutzt.
Die API ist dabei nicht der Ort, an dem Daten „zusammengebaut“ werden, sondern der Ort, an dem sauber strukturierte Daten kontrolliert ausgespielt werden.
Trennung von Datenmodell und Darstellung
Section titled “Trennung von Datenmodell und Darstellung”Ein zentrales Designprinzip von dataCycle ist die konsequente Trennung von:
- Datenstruktur (Was ist ein Inhalt?)
- Datenpflege (Wie wird er erstellt, angereichert und geprüft?)
- Datennutzung (Wie wird er ausgegeben?)
Die API kennt keine Webseiten, Apps oder Karten. Sie liefert ausschließlich strukturierte Inhalte.
Was du daraus machst – Website, App, Widget, Karte oder KI-Anwendung – entscheidet sich außerhalb von dataCycle.
Inhalte statt Seiten
Section titled “Inhalte statt Seiten”In dataCycle existieren keine „Seiten“.
Stattdessen gibt es Inhalte (Things), zum Beispiel:
- Veranstaltungen
- Orte / POIs
- Touren
- Produkte
- Medien
- Schutzgebiete
Diese Inhalte sind:
- eindeutig identifizierbar
- strukturiert aufgebaut
- untereinander verknüpfbar
- unabhängig vom Ausgabekanal
Ein Inhalt kann gleichzeitig auf einer Website, in einer App, in einer Karte und über eine API genutzt werden – ohne dupliziert oder neu modelliert zu werden.
Endpoints als kontrollierte Sicht auf Daten
Section titled “Endpoints als kontrollierte Sicht auf Daten”Die API stellt keine Rohdatenbank dar.
Stattdessen werden Inhalte über Endpoints bereitgestellt. Ein Endpoint ist eine vordefinierte Datensammlung, die festlegt:
- welche Inhaltstypen enthalten sind
- welche Filter- und Sortierlogiken gelten
- wer Zugriff hat
Wenn ein Inhalt nicht in einem Endpoint liegt, kann ihn die API nicht liefern.
Endpoints sind damit das zentrale Steuerungsinstrument für:
- Sicherheit
- Performance
- fachliche Kontrolle
Mehr dazu im nächsten Kapitel „Endpoints verstehen“.
Verknüpfungen sind explizit, nicht implizit
Section titled “Verknüpfungen sind explizit, nicht implizit”In dataCycle werden Inhalte nicht automatisch mit allem verknüpft, was existiert.
Beziehungen (z. B. „diese Tour gehört zu diesem Ort“) sind:
- explizit modelliert
- technisch nachvollziehbar
- gezielt abrufbar
Die API liefert verknüpfte Inhalte nur dann, wenn du sie explizit anforderst
(z. B. über include).
Das sorgt für:
- klare Kontrolle über Payload-Größe
- vorhersehbare Responses
- bessere Performance
Filter statt Spezial-Endpunkte
Section titled “Filter statt Spezial-Endpunkte”dataCycle verfolgt bewusst keinen Ansatz mit unzähligen Spezial-Endpunkten.
Stattdessen gilt:
- ein stabiler Endpoint
- viele kombinierbare Filter
Du filterst Inhalte nach:
- Text
- Klassifizierungen
- Attributen
- Zeit
- Geodaten
Dieses Prinzip macht die API:
- flexibel
- erweiterbar
- langfristig stabil
Stabilität vor Bequemlichkeit
Section titled “Stabilität vor Bequemlichkeit”Die API von dataCycle ist darauf ausgelegt, über Jahre stabil zu bleiben.
Das bedeutet:
- keine versteckten Logiken
- keine kontextabhängigen Sonderfälle
- keine „magischen“ Felder
Was du abfragst, bekommst du. Was du nicht abfragst, bleibt draußen.
Das ist manchmal etwas ausführlicher – aber dafür vorhersehbar, wartbar und integrationsfreundlich.
Kurz zusammengefasst
Section titled “Kurz zusammengefasst”dataCycle denkt in:
- Inhalten statt Seiten
- Strukturen statt Layouts
- Endpoints statt Direktzugriff
- Filtern statt Spezial-URLs
- Expliziten Verknüpfungen statt impliziter Magie
Wenn du dieses Denkmodell verinnerlichst, fühlen sich alle weiteren Kapitel der API-Dokumentation deutlich natürlicher an.
➡️ Im nächsten Schritt schauen wir uns an, wie Endpoints funktionieren und warum sie das Herzstück der API sind.
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