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🟢 Architektur

Die Architektur von dataCycle folgt einem klaren Grundgedanken:

Daten werden einmal zentral strukturiert – und anschließend von beliebigen Systemen genutzt.

Um dieses Ziel zu erreichen, trennt dataCycle konsequent:

  • Datenquellen von Datenhaltung
  • Datenstruktur von Darstellung
  • Datenpflege von Datennutzung

Diese Trennung ist die Grundlage dafür, dass Daten langfristig konsistent, flexibel und wiederverwendbar bleiben.

Die folgende Grafik zeigt diesen Aufbau schematisch.

dataCycle Architektur

Abbildung: dataCycle als zentrale Plattform zwischen Quellsystemen und Ausgabekanälen


Auf der linken Seite der Architektur befinden sich die Quellsysteme. Das sind externe Systeme, in denen Daten entstehen oder bereits gepflegt werden, z. B.:

  • Fach- und Redaktionssysteme (z. B. touristische Informationssysteme oder CMS)
  • Plattform- und Drittsysteme (z. B. Buchungs-, Event- oder Tourenplattformen)
  • Medien- und Asset-Systeme (z. B. Bild- oder Mediendatenbanken)
  • CRM-, GIS- oder Infrastruktursysteme

Diese Systeme liefern die Rohdaten, die über spezialisierte dataCycle Connectoren in dataCycle übernommen werden.

dataCycle kann solche Systeme ergänzen oder – je nach Projekt – auch teilweise ersetzen.

In der Praxis werden Quellsysteme jedoch häufig beibehalten, da sie oft eigene Benutzeroberflächen oder spezifische Funktionen mitbringen.

👉 dataCycle integriert sich in diese bestehende Systemlandschaft und sorgt für eine zentrale, strukturierte Datenbasis.


Die Übernahme der Daten aus den Quellsystemen erfolgt über den sogenannten Download Step.

Nach der technischen Übernahme durchlaufen die Daten einen mehrstufigen Import- und Transformationsprozess.

Dabei werden die Daten:

  • in ein einheitliches, schema.org-konformes Datenmodell überführt
  • strukturiert und normalisiert
  • validiert und qualitätsgesichert
  • mit Metadaten, Klassifizierungen und Relationen angereichert
  • bestehende Duplikate zusammengeführt (sofern konfiguriert)

Dieser Schritt ist zentral für dataCycle:

Unterschiedliche Datenformate und Strukturen werden auf einen gemeinsamen Standard gebracht.

So entsteht eine stabile, konsistente Datenbasis, auf die sich alle nachgelagerten Prozesse und Ausgabekanäle verlassen können.


dataCycle Kernplattform – Zentrale Datenarbeit

Section titled “dataCycle Kernplattform – Zentrale Datenarbeit”

Sobald Daten in dataCycle verfügbar sind – sei es über Importprozesse oder durch manuelle Erstellung – beginnt die eigentliche fachliche, organisatorische und redaktionelle Arbeit.

Hier wird Datenmanagement von einer rein technischen Aufgabe zu einer dauerhaften organisatorischen Disziplin.

Die dataCycle Kernplattform bildet das Zentrum für:

  • Erfassung und redaktionelle Pflege von Daten (inkl. manueller Erstellung, Ergänzung und Korrektur)

  • Validierung und Qualitätssicherung durch Regeln, Reports, Workflows und Qualitätskennzahlen

  • Anreicherung und Strukturierung von Daten z. B. durch Klassifizierungen, Relationen, Overlays, Aggregate sowie Rollen- und Rechtekonzepte

  • Zusammenstellung und Bereitstellung von Datensammlungen für APIs, Widgets, Anwendungen und weitere Ausgabekanäle

  • Lifecycle-Management von Daten inkl. Versionierung, Historie, Archivierung und Ablöse

In dieser Phase wird deutlich:

Nachhaltiges Datenmanagement hängt nicht nur von Tools ab, sondern von klaren Strukturen, Verantwortlichkeiten und Prozessen.

Diese Perspektive wird im Konzept der dataJourney weiter vertieft.


Auf der rechten Seite der Architektur befinden sich die Ausgabekanäle.

Aus dataCycle heraus können Daten konsistent bereitgestellt werden, z. B. für:

  • Websites
  • Apps
  • APIs
  • Widgets
  • Kartenanwendungen
  • weitere angebundene Systeme

Alle Ausgabekanäle greifen dabei auf dieselbe zentrale Datenbasis zu.

Sie müssen sich nicht mehr mit:

  • unterschiedlichen Datenformaten
  • variierenden Strukturen
  • projektspezifischen Sonderlösungen

auseinandersetzen, sondern können sich vollständig auf Darstellung und User Experience konzentrieren.

👉 Für technische Details zur Anbindung siehe API Übersicht.


Die Architektur von dataCycle sorgt dafür, dass:

  • Daten nicht mehrfach modelliert oder gepflegt werden müssen
  • neue Kanäle ohne strukturelle Anpassungen angebunden werden können
  • Daten über Jahre hinweg konsistent nutzbar bleiben

dataCycle bildet damit das stabile Rückgrat für datengetriebene Anwendungen, Plattformen und digitale Produkte.

👉 Weiterführend:

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